Archiv für Kategorie Linux
Traffic Monitoring mit vnstat
Viele Internetnutzer haben mittlerweile eine Trafficflatrate und müssen sich über das verbauchte Transfervolumen keine Gedanken machen, aber im Wohnheim, bei Servern oder UMTS Verträgen sind Trafficbeschränkungen noch gang und gäbe. Da ich gern informiert sein wollte, wie viel Traffic mein Server verbraucht habe ich mir vnstat installiert.
Unter Ubuntu kann man vnstat einfach mit dem Paketmanager installieren. Danach muss man das Netzwerkinterface, welches überwacht werden soll, hinzufügen.
sudo apt-get install vnstat sudo vnstat -u -i
Von nun an Zeichnet vnstat auf, wie viel Traffic über die angegebene Schnittstelle verschickt oder empfangen wird. Etwas später kann man sich dann den verbrauchten Traffic anzeigen lassen:
david@ubuntu-server:~$ vnstat Database updated: Mon Mar 15 18:50:01 2010 eth0 received: 1.09 GB (68.7%) transmitted: 507.82 MB (31.3%) total: 1.58 GB rx | tx | total -----------------------+------------+----------- yesterday 16.37 MB | 74.81 MB | 91.19 MB today 4.15 MB | 49.71 MB | 53.86 MB -----------------------+------------+----------- estimated 5 MB | 62 MB | 67 MB
Mit den Optionen –months –days –hours kann man sich dann die jeweiligen Zusammenfassungen anzeigen lassen.
Da ich gern eine tägliche Zusammenfassung per Mail haben wollte, habe ich mir noch ein Shellscript geschrieben, welches mir täglich eine Übersicht des verbrauchten Traffics schickt. So hat man mit vnstat ein einfaches, aber ausreichendes Traffic Monitoring installiert. Zusätzlich könnte man sich noch das vnstat PHP frontend installieren.
Tag 1 mit Arch Linux
Gestern habe ich mir auf Empfehlung eines Freundes Arch Linux mit KDE installiert (Wobei eigentlich war es keine Empfehlung, sondern er hat mich gezwungen!). Die Installation war nicht so schnell getan, wie das bei Ubuntu der Fall war, da Arch erstmal auf einer Minimal CD ohne Desktop Environment daher kommt. Dafür bietet Arch mehr Möglichkeiten der Konfiguration und hat wesentlich aktuellere Pakete, als es bei Ubuntu der Fall ist. Wenn man etwas mehr Erfahrung als ich hat, sollte auch die Installation nicht so lange dauern.
Heute ist soweit alles installiert und mir präsentiert sich ein schnells, gut angepasstes und stabiles System. Die meisten Programme sind gleich geblieben, da ich auch zuvor KDE genutzt habe. Der einzige Unterschied ist, dass fast alle Programme in einer neueren Version sind. Ganz neu ist der Paketmanager Pacman, aber dieser ist ähnlich wie apt und einfach zu bedienen. Für die Netzwerkeinstellung gibt es dann netcfg und Archassistant. Hilfreich bei der Installation ist das Wiki auf www.archlinux.de in dem Installationshilfen und Konfigurationstipps stehen. Außerdem gibt es das ArchLinux User-Community Repository in dem man viele Zusätzliche Pakete findet, die nicht in den normalen Quellen enthalten sind.
Wer sich ein wenig mehr mit seinem System beschäftigen möchte, ist bei Arch Linux bestens aufgehoben und bekommt dadurch ein flexibles und frei konfigurierbares Betriebssystem.
In den nächsten Tagen werde ich dann berichten, wie sich Arch im Alltag macht.
Apache Mod Rewrite aktivieren
Wenn man eine Internetseite für Suchmaschinen optimieren will, kommt man um ein URL rewriting nicht herum. Das Apache Modul mod_rewrite ist genau so ein URL rewriter, aber um ihn zu benutzen, muss das Modul erst einmal aktiviert bzw. geladen werden. Und genau das, werde ich hier in einem kurzen Tutorial erklären.
Debian:
Unter Linux Debian kann man mod rewrite mittels “a2enmod” recht einfach aktivieren, dafür einfach als Superuser (root) folgendes per SSH senden:
a2enmod rewrite
Nun bei Schritt 2. (Linux) weiter machen.
Linux:
Erstelle einen symbolischen Link von der Datei “/etc/apche2/mods-enabled/rewrite.load” zur Datei “/etc/apache2/mods-available/rewrite.load”, um rewrite.load mit dem nächsten Apache restart zu laden.
ln /etc/apache2/mods-available/rewrite.load /home/david/Desktop/rewrite.load –symbolic
(Pfad zu apache2 kann abweichen.)
Nun müssen wir noch das Umschreiben der URL im Vhost erlauben. Den <Directory *> Bereich des Verzeichnisses, in dem rewrite erlaubt werden soll, findet man meistens in der passenden .conf Datei in /etc/apache2/sites-enabled in dem jeweiligen Vhost (<vhost>). Hier nun den Eintrag AllowOverride suchen und auf All setzen. Dann den Eintrag Options suchen und um +FollowSymLinks erweitern. Das Ganze sieht dann ungefähr so aus:
AllowOverride All
Options +FollowSymLinks
(Unter Options können natürlich noch andere Werte auftauchen, diese einfach stehen lassen.)
Nun den Apache noch neu starten und mod rewrite sollte aktiviert sein und funktionieren.
/etc/init.d/apache2 restart
XAMPP unter Windows:
Um das Modul mod_rewrite zu aktivieren in der Datei “\apache\conf\httpd.conf” im XAMPP Ordner die Zeile “#LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so” suchen und die Raute am Anfang der Zeile entfernen. Ergebnis:
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
Den <Directory *> Bereich des Verzeichnisses, in dem rewrite erlaubt werden soll in der selben Datei suchen. Hier nun den Eintrag AllowOverride suchen und auf All setzen. Dann den Eintrag Options suchen und um +FollowSymLinks erweitern. Das Ganze sieht dann ungefähr so aus:
AllowOverride All
Options +FollowSymLinks
(Unter Options können natürlich noch andere Werte auftauchen, diese einfach stehen lassen.)
Jetzt den Apache2 noch neu starten und alles ist fertig.
Fehler:
Eine gute Zusammenfassung der häufigsten Fehler findet man hier.

Letzte Kommentare