Da ich meine PHP Anwendungen gerne lokal entwickle, um lästiges hin und her kopieren oder lange Wartezeiten zu vermeiden, brauche ich einen Webserver mit PHP und MySql (eventuell noch ein paar PEAR oder PECL Pakete, Imagemagick … ) auf meinem Laptop.
Da ich seit einem halben Jahr mit einem MacBook arbeite (was das Arbeiten an sich sehr vereinfacht), konnte ich nicht einfach “apt-get install apache2 … ” in die Konsole eingeben, sondern musste mir etwas anderes einfallen lassen. Die Pakete von Hand zu installieren, wirkte mir zu aufwändig, deshalb habe ich erstmal vorlieb mit XAMPP nehmen müssen. Das hat für den Anfang auch ganz gut funktioniert, nur hat es mich nicht wirklich glücklich gemacht, da alles etwas umständlich ist und die Konfiguration meist sehr stark vom spätere Livesystem abweicht.
Die für mich perfekte Lösung habe ich erst durch den Tip eines Freundes bekommen (keine Ahnung warum ich da nicht selbst drauf gekommen bin). Ich habe mir einfach VirtualBox installiert, eine virtuelle Maschine angelegt und Ubuntu Server installiert. Und siehe da, alles funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe. Die Vorteile:
- kein hin und her kopieren über die langsame Internetleitung/Offline arbeiten
- Konfiguration wie das spätere Livesystem/saubere Entwicklungsumgebung
- Beliebige Wahl des Betriebssystems
- relativ einfach zu installieren
- kein Webserver im normalen System nötig
- bei Konfigurationsfehler setzt man die Maschine einfach zurück
Wenn ich jetzt also entwickeln möchte, wecke ich die Virtuelle Maschine aus dem Schlaf auf, mounte meine home directory und öffne den Webserver. Die IP des Webservers habe ich mir dafür in die /etc/hosts geschrieben.
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